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Presse Kristóf Szabó

„IM LAND DER FLIEGENDEN WÜRFEL“

KRISTÓF SZABÓ ERZÄHLT IN „LICHT“ VON DER SEHNSUCHT NACH FORMEN IN EINER FRAGMENTIERTEN WELT

„(…) Ein Mann und eine Frau. Beide tot, erstochen. Das ist die Ausgangssituation von Kristóf Szabós Performance „LICHT“ in der Orangerie. Einmal sagt die Frau, sie wolle, dass der Mann sie umbringt. Gleichzeitig spürt sie das Verlangen, ihn zu töten. Die beiden umkreisen sich mit animalischen Bewegungen, sie stößt vogelähnliche Laute aus. Manchmal verschmelzen ihre Schatten, lösen sich aber schnell wieder voneinander.

Animationen der Ungarn Ivó Kovács und László Zsolt Bordos werden auf die Rückwand der Orangerie und manchmal auch auf die Körper der Darsteller projiziert. Da fliegen Würfel durch zuckende Landschaften im Rhythmus der elektronischen Musik (Lothar Voigtländer). Räder bilden eine futuristische Maschine wie in Stummfilmen. Schließlich entsteht eine Stadt aus geometrischen Formen. Straßenschluchten bilden sich, bleiben ständig in Bewegung. In einer fragmentierten Welt ist der Wille zur abstrakten Form ein letzter Versuch, Sinn zu stiften, im wahrsten Sinn des Wortes eine Form auch für das eigene Leben zu finden.“

 Stefan Keim fürAkt – Fachzeitschrift für Theater und Performance KölnSeptember 2009

„Mystiker aus allen Epochen vertreten die Theorie, dass sich in manifestierter Materie das Göttliche mitteilt, rational in der Geometrie. Aber wo in unserem „Beton-Dschungel“ ist das Göttliche noch zu finden? Einsam lebt der Jetzt-Mensch in seinem auf geometrischen Formen basierenden Käfig. Regisseur Kristóf Szabó und alle Mitwirkenden haben wirklich Kunst! geleistet.“

Ursula Breckner fürSpiriTV August 2009

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„MÄRCHEN FÜR GROSSE – Kristóf Szabó/F.A.C.E. Ensemble mit: DER MOMENT – die Geometrie der Köpfe – oder wie der Gedanke die Realität erschafft in der Orangerie: Ein sehenswerter Ausflug in die Welt der Mythen mit magischen Texten und düsteren Bildern, die verstören und bezaubern

 

Das Wesen, so ist im dem Programmheft zu erfahren, ist in 3000 Welten zuhause. Der ungarische Choreograf Szabó, der in Budapest und Köln lebt, seit neuestem Mitglied des Netzwerks „Barnes Crossing“ und auch Schriftsteller ist, hat es für sein Kunstmärchen „Wah“ erfunden. Dessen Grundthese ist: nur die Aufgabe des Ichs und die Einswerdung mit einem anderen überwindet den irdischen Dualismus und ermöglicht Glück. Man muss diese Ansicht nicht vertreten, die spätantikes gnostisches Weltbild und mittelalterliche Mystik vermischt, ohne deren Einfluss auf die abendländische Ideengeschichte zu erhellen. Doch es gelingt dem Team um Szabó mit Klang, Licht, Video sowie variablen Bühnenbild-Skulpturen eindrücklich, dieser mystischen These der Einswerdung Gestalt zu verleihen. Denn die einzelnen Elemente verschmelzen zu einer künstlerischen Form, die weit mehr umspannt, als die schlichte Selbstbezeichnung „Theatertanz“. Immer wieder gelingen wahrhaft magische, auf Kölner Bühnen nie gesehene Momente. Man hätte gerne noch verweilt in dieser rätselhaften, düster-schönen Welt.“

Christina-Maria Purkert für Akt, – Fachzeitschrift für Theater und Performance Köln Januar 2012

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GLÜCK Uraufführung von Kristóf Szabó: GLÜCK – oder der glückliche SISYPHOS im Rahmen des Sommerblut Festivals Köln

„Szabós Inszenierung ist bewegt und bewegend – in postmoderner Tradition verwischen die Grenzen zwischen klassischem Theater, Video Tanz und Bild.

Vanessa Stahl für Campus-Online Mai 2009

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