Licht2

Kristóf Szabó DEEP BREATH LICHT 2

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(Dauer ca. 55 Minuten) mit je einem Gedicht von Johannes Bobrowski und Ingeborg Bachmann

„Wahre Erleuchtung erlöst selbst die Götter.“ (Buddha)

“DEEP BREATH is about death in deed –but also about peace of mind!” (R. B.)

DEEP BREATH, ein Trio mit 4 Darstellern, taucht hinab in die Zeit vor der Zeit und entdeckt dort einen Mann und eine Frau, in schwarze und weiße Bänder gekleidet, einander niederkämpfend unter dem Zeichen ihres unausweichlichen Todes. Sie sind eingesperrt, leben in einem weißen Territorium, umgeben von einem schwarzen Universum, das ihnen in der Sprache der ewigen Geometrie erscheint. Ein Wesen geht dort um, die Concièrge. Sie bewegt 7 Steine wie 7 Planeten durch das All, vergießt Sand wie Zeit, doch beim Anblick der sich heran bahnenden Liebe des Menschenpaars wird sie neidisch auf Gefühlsregung und Intimität und stößt in das weiße Territorium vor, holt dort selbst tief Luft, um zu atmen, wie der Mensch. Ihr Geist wird von Ängsten befallen. Das menschliche Leiden zieht in ihren Kopf ein; Einmal geboren, herrscht über sie der Tod. Sie fügt einen magischen Ball zusammen und überlässt ihn dem Menschen, auf dass er über alles herrsche! – Oder den Weg finde, sich – und auch sie – zu befreien. Was wird passieren? Lautete die Erkenntnis im Paradies: „Die Welt hat keine Wahrheit, sie ist leer und frei“? Poesie ist das Fahrrad des Geistes!

nominiert für den Kölner Tanztheaterpreis 2011

Licht2.

via Licht2.

Licht I-III.

Kristóf Szabó LICHT-Trilogie

Rautenstrauch-Joest-Museum Köln
28, 29, 30 Juni 2012 19:30 Uhr

Teil 1 NEUbearbeitung Licht 1 UA 2009 Orangerie Köln
Film-Choreografie

Teil 2 Wiederaufnahme Licht 2 DEEP BREATH UA 2011 Barnes Crossing Köln
Intermediales Tanztheater

Teil 3 NEU            Licht 3
Tanz Performance

Mitwirkende:

Dramaturgische Beratung (Teil Licht III): Dr.Christian Bauer
Animation: Ivó Kovács, László Zsolt Bordos
Kostüm: Emese Kasza

Tanz: Karolina Tóth, Hannah Platzer, Gwendolin Gemmrich,
Kathrin Wankelmuth, Marcus Bomski
Off-Voice: Rania Dimtsia

angewandte Lyrik: Johannes Bobrowski, Ingeborg Bachmann

Regie-Choreografie: Kristóf Szabó